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Kinzalmono ist ein Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck (essentielle Hypertonie). Das bedeutet der Bluthochdruck wird durch keine andere Erkrankung verursacht. Es handelt sich bei Kinzalmono um ein Monopräparat mit dem Wirkstoff Telmisartan. Darüberhinaus wird Kinzalmono bei Patienten mit eingeschränkter Durchblutung des Herzens oder der Beine, bei Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben oder bei Patienten, die an einem Hochrisiko Diabetes mellitus leiden, zur Reduktion von Erkrankungen des Herzes und des Kreislaufes eingesetzt.

Wenn Ihr Bluthochdruck bereits durch Ihren Hausarzt mit Kinzalmono gut eingestellt ist, können die Ärzte von DrEd ein Folgerezept ausstellen. Dazu müssen Sie den Fragebogen der Ärzte ausfüllen, der erscheint, wenn Sie auf "Rezept anfordern" klicken.


40 mg (98 Tbl.) 83,01 €
80 mg (98 Tbl.) 105,03 €

Die Rezeptgebühr beträgt € 19.

Wie wirkt Kinzalmono?

Bei Kinzalmono handelt es sich um einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist (Sartane). Angiotensin II ist ein Bestandteil aus einem System im Körper des Menschen, das unseren Blutdruck reguliert und gleichzeitig für die Regulation der Wasser- und Salzausscheidung verantwortlich ist. Dieses System wird Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) genannt. Es sorgt dafür, dass unser Blutdruck nicht zu sehr absinkt und uns zum Beispiel schwarz vor Augen wird, wenn wir aufstehen oder dass der Blutdruck nicht zu hoch ansteigt.

Sinkt der Blutdruck ab, wird das im Körper registriert und die Niere schüttet Renin aus. Renin ist ein Enzym das Eiweiße (Proteine) aufspaltet. Durch die Aufspaltung von Eiweißen, ändern diese oft ihre Eigenschaften.
Im Falle von Renin wird das Eiweiß Angiotensinogen zunächst zu Angiotensin I und durch ein weiteres Enzym (eine Carboxypeptidase) in Angiotensin II umgewandelt.

Wenn Angiotensin II an den Angiotensin II-Rezeptor bindet, wirkt es in zwei Weisen auf Ihren Körper. Zum einen sorgt es dafür, dass sich die glatten Muskelzellen in den Blutgefäßen zusammenziehen und die Blutgefäße enger werden. Zum anderen regt es die Bildung von Aldosteron in der Nebennierenrinde an, das unter anderem einen erhöhten Rückfluss von Natrium aus der Niere in den Körper (Natriumrückresorption) verursacht.

Kommt das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System aus dem Gleichgewicht, kann es dadurch zu Bluthochdruck kommen. Kinzalmono greift direkt in dieses System ein. Es blockiert den Schritt, dass Angiotensin II an den Angiotensin II-Rezeptor binden kann und entspannt dadurch die Blutgefäße und verhindert die Bildung von Aldosteron. Wenn sich die Blutgefäße entspannen, das heißt wenn sie sich weiten, sinkt der Blutdruck.

Warum ist es wichtig Bluthochdruck mit Medikamenten wie Kinzalmono zu behandeln?

Ein erhöhter Blutdruck ist ein entscheidender Risikofaktor für eine Vielzahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigen Todesfällen. Zweidrittel aller Patienten mit Bluthochdruck sterben an den Folgen einer Abnahme der Leistungsfähigkeit des Herzes (Linksherzinsuffizienz) oder Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronaren Herzerkrankungen), zu denen unter anderem der Herzinfarkt gehört.

Dieses Risiko lässt sich bei einer konsequenten Behandlung und gut eingestelltem Blutdruck stark vermindern.

Kann ich Kinzalmono rezeptfrei in der Apotheke kaufen?

Nein, Kinzalmono ist nach Paragraph 48 des Arzneimittelgesetzes verschreibungspflichtig und darf nur mit einem von Ihrem Arzt oder den Ärzten von DrEd ausgestellten Rezept von Apotheken verkauft werden.

Wie lange muss Kinzalmono eingenommen werden?

Kinzalmono eignet sich sowohl gut als Kurzzeitmedikament, wie auch für eine Dauertherapie, um den Blutdruck dauerhaft im Normalbereich zu halten.

Im Fokus der Behandlung eines Bluthochdruckes sollte immer die Änderung der Lebensgewohnheiten stehen. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. die Reduktion der täglichen Zufuhr von Kochsalz, eine gesunde Ernährung, einen moderaten Alkoholkonsum und falls Sie rauchen, das Rauchen aufzugeben. Darüberhinaus wird empfohlen das Gewicht unter einen Body-Maß-Index (BMI) von 25 zu reduzieren und Sport zu treiben.

Kinzalmono senkt Ihren Blutdruck, indem es in ein wichtiges, körpereigenes System eingreift. Die Einnahme von Kinzalmono ist solange nötig, bis sich Ihr Blutdruck, zum Beispiel durch die Umstellung der oben genannten Lebensgewohnheiten, normalisiert hat. Bei einigen Patienten kann so die Dosis von Kinzalmono reduziert oder Kinzalmono ganz abgesetzt werden. In jedem Fall muss Ihr Arzt einer Dosisänderung oder dem Absetzen von Kinzalmono zustimmen. Setzen Sie Ihre Medikamente nicht selbstständig und ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Kinzalmono oder andere blutdrucksenkende Medikamente können Ihren Bluthochdruck nicht alleine heilen.

Wie erkenne ich, ob ich an Bluthochdruck leide?

Anfangs fehlen Symptome von hohem Blutdruck oft oder sind schwer zu erkennen, so dass die meisten Bluthochdruck-Erkrankungen bei Routine-Untersuchungen durch den Arzt erkannt werden. Typische Beschwerden sind Kopfschmerzen am Morgen, die bei Höherlagerung des Kopfes besser werden. Auch Schlafstörungen, Schwindel, Ohrensausen, Atemnot bei Belastung, Nervosität oder Herzschmerzen sind Zeichen eines Bluthochdrucks, bei denen Sie einen Arzt aufsuchen sollten.

Wie kann ich mich vor Bluthochdruck schützen?

Eine gesunde Lebensweise mit Normalgewicht (BMI 18,5 -24,99 kg/m²), Sport, gemäßigter Alkoholkonsum, Verzicht auf Rauchen und Vermeidung von Stress tragen maßgeblich zu einer Reduktion des Risikos für Bluthochdruck bei. Aber nicht immer kann Bluthochdruck durch eine gesunde Lebensweise verhindert werden. Dann helfen blutdrucksenkende Medikamente wie Kinzalmono.

Wie muss Kinzalmono eingenommen werden?

Aufgrund seiner langen Wirkungsdauer müssen Sie Kinzalmono nur einmal am Tag einnehmen. Nehmen Sie eine Tablette nach Möglichkeit jeden Tag zur gleichen Uhrzeit mit etwas Wasser oder einem anderen nichtalkoholischen Getränk ein.

Die übliche Dosis, um den Blutdruck für 24 Stunden konstant im Normalbereich zu halten, liegt bei täglich einer Tablette Kinzalmono 40 mg. Ihr Arzt kann Ihnen je nach Bedarf aber auch eine niedrigere Dosis von 20 mg oder eine höhere Dosis von 80 mg verschreiben.

Bei bestehenden Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, wie zum Beispiel einem vorangegangenen Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer verminderten Durchblutung des Herzes, wird oft die Einnahme von einmal täglich eine Tablette Kinzalmono 80 mg empfohlen.

Sollten Sie an einer Lebererkrankung leiden, darf die Tagesdosis von 40 mg nicht überschritten werden.

Was ist, wenn ich zuviel Kinzalmono eingenommen habe?

Haben Sie versehentlich eine Tablette zu viel eingenommen, kann es zu einem starken Blutdruckabfall kommen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte umgehend an Ihren Arzt oder stellen Sie sich in der Rettungsstelle des nächstgelegenen Krankenhauses vor.

Was soll ich machen, wenn ich die Einnahme ein Mal vergessen habe?

Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, ist das kein Grund zur Sorge. Lassen Sie die vergessene Tablette aus, nehmen Sie zur nächsten Einnahme die Ihnen bekannte Dosis ein und führen Sie die Behandlung wie gewohnt fort. Nehmen Sie auf keinen Fall die doppelte Dosis ein.

Wann darf Kinzalmono nicht eingenommen werden?

In folgenden Situationen dürfen Sie Kinzalmono nicht einnehmen:

  • Bei einer bekannten Allergie gegen Telmisartan oder gegen einen der weiteren Bestandteile
  • Wenn Sie an einer Leberfunktionsstörungen oder Lebererkrankung leiden
  • Wenn Sie länger als drei Monate schwanger sind (auch vorher wird von der Einnahme von Kinzalmono abgeraten)
  • Wenn Sie Diabetes mellitus haben oder Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist
  • Wenn Sie jünger als 18 Jahre alt sind.

Was muss ich beachten, wenn ich zu Kinzalmono noch andere Medikamente einnehme?

Einige Medikamente können die Wirkung von Kinzalmono beeinflussen oder werden durch die Einnahme von Kinzalmono beeinflusst. Teilen Sie daher Ihrem Arzt mit, wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen.

Durch Arzneimittel wie NSAR (nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel - zum Beispiel Ibuprofen oder Aspirin), sowie Kortikosteroide (zum Beispiel Cortison) wird die Wirkung von Kinzalmono abgeschwächt, wohingegen die Wirkung durch die Einnahme von anderen blutdrucksenkenden Mitteln noch verstärkt werden kann.

Auch der Genuss von Alkohol kann die Wirkung von Kinzalmono verstärken und zu einem verstärkten Absinken des Blutdrucks führen.

Welche Stoffe sind in Kinzalmono enthalten?

Die Hauptsubstanz von Kinzalmono ist Telmisartan. Darüber hinaus sind Povidon (K25), Meglumin, Natriumhydroxid, Sorbitol (E420) und Magnesiumstearat Bestandteile von Kinzalmono.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Kinzalmono auftreten?

Da sich der Körper meist auf den erhöhten Blutdruck eingestellt hat, kommt es bei vielen Patienten in Folge der Blutdrucksenkung zu Beginn der Behandlung zu Schwindel beim Aufstehen (orthostatische Dysregulation), Kopfschmerzen, Herzrasen (Tachykardie), schnelle Ermüdbarkeit und Blässe.

Ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) tritt vor allem bei Patienten auf, die zur Reduktion ihrer Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit der Höchstdosis Kinzalmono 80 mg behandelt werden.

In seltenen Fällen (ein von 1.000 Behandelten) kann es zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen, die unverzüglich medizinisch versorgt werden müssen. Bei folgenden Beschwerden suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf:

  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • Rasches Anschwellen der Haut und Schleimhäute (Angioödem)

Weitere Hinweise zu gelegentlichen oder selteneren Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.

Sollten Sie bei sich Nebenwirkungen feststellen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.


Quellen:

  • Pharmakologie und Toxikologie, Duale Reihe, Thieme, Karl Heinz Graefe, Werner Lutz, Heinz Bönisch: 2016
  • Battershill, A. J., & Scott, L. J. (2006). Telmisartan. Drugs, 66(1), 51-83.Online http://link.springer.com/article/10.2165/00003495-200666010-00004
  • Innere Medizin, Gerd Herold et al. 2013, Seite 301 ff. Arterielle Hypertonie
  • Taschenlehrbuch Biochemie, Thieme, Gerhard Püschel et al.: 2011, „Kommunikatin, Signaltransduktion, Immunabwehr: 22 Hormonsystem“

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