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Bluthochdruck mit all seinen Folgen ist ein immer größer werdendes Problem in den Industrienationen. Zu einem hohen Blutdruck können verschiedene Grundkrankheiten führen, aber auch ein Bluthochdruck aufgrund von ungesundem Lebensstil und Übergewicht ist häufig. Die richtige Behandlung ist wichtig, da Folgen des Bluthochdrucks sehr dramatisch sein können: Hierzu zählen vor allem Herzinfarkte und Schlaganfälle, die mitunter tödlich enden. Zur Blutdrucksenkung gibt es verschiedene Wirkstoffklassen, unter anderem die Calciumantagonisten mit dem Vertreter Amlodipin.

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Wie wirkt Amlodipin?

Amlodipin ist ein Blutdrucksenker aus der Klasse der Calciumantagonisten. Ein hoher Blutdruck entsteht aufgrund verschiedener Mechanismen, an einem dieser Mechanismen ist das Calcium beteiligt:

Die Wand unserer Blutgefäße besteht aus unterschiedlichen Zellen. Die Muskelzellen der Gefäßwand benötigen für eine Kontraktion unter anderem eine hohe Konzentration an intrazellulärem Calcium. Eine Kontraktion führt dazu, dass sich die Blutgefäße verengen. Dadurch wird der Durchmesser des Gefäßes kleiner und der Widerstand, den das durchfließende Blut überwinden muss, wird größer. Dieser steigende Widerstand ist messbar, er wird durch die Blutdruckwerte wiedergegeben. Calcium ist also entscheidend an der Einstellung der Gefäßweite beteiligt und somit an der Regulation des Blutdrucks.

Amlodipin als Vertreter der sogenannten Calciumantagonisten greift in diesen Mechanismus ein, indem es an den Calciumkanal der Blutgefäß-Zellen bindet. Durch die antagonistische Wirkung von Amlodipin am Calciumkanal sinkt die Offenheitswahrscheinlichkeit des Kanals. Weniger Calcium gelangt von extrazellulär in die Muskelzellen. Die Blutgefäße werden durch die Blockierung nicht mehr verengt und das Blut kann ohne erhöhten Widerstand durchfließen. Amlodipin kann deshalb zur Behandlung der arteriellen Hypertonie, aber auch bei einer vasospastischen Angina pectoris eingenommen werden. Diese Form des Brustschmerzes entsteht durch Spasmen, also Kontraktionen der herzversorgenden Blutgefäße. Durch diese zeitweise Mangeldurchblutung des Herzens kann es zu Schmerzen in der Brust kommen, auf die Amlodipin ebenfalls einen positiven Einfluss nimmt.

Was bringt eine Senkung des Blutdrucks mit Amlodipin?

Eine Blutdrucksenkung mit Amlodipin verbessert die Symptome, die durch einen hohen Blutdruck entstehen können. Zu diesen zählen besonders Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und gehäuftes Nasenbluten. Außerdem verringert Amlodipin das Risiko von Folgeerkrankungen eines erhöhten Blutdrucks. Besonders gefährlich sind durch hohen Blutdruck und Arteriosklerose entstehende Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Der zugrunde liegende Mechanismus ist bei beiden Vorkommnissen der gleiche: Durch den erhöhten Blutdruck bilden sich arteriosklerotische Plaques an den Gefäßwänden. Diese Plaques können aufplatzen oder Teile "absprengen". Dies löst eine Blutgerinnung aus, und das Blutgefäß verschließt sich entweder lokal oder abgesprengte Teile verstopfen ein kleineres Blutgefäß. Ist dies in den Herzkranzgefäßen der Fall, kommt es zu einem Herzinfarkt. Beim Schlaganfall bleibt der Thrombus in einem Blutgefäß des Kopfes stecken und verursacht dort einen Sauerstoffmangel, der bei zu später Behandlung lebensbedrohlich ist.

Weniger akut lebensgefährliche, aber auf Dauer ebenfalls schädliche Folgen des hohen Blutdrucks sind Nierenprobleme und somit mangelnde Entgiftung des Körpers sowie chronische Müdigkeit durch die verminderte Schlafqualität. Wird der Blutdruck z.B. mit Amlodipin dauerhaft gesenkt und optimal eingestellt, so kann die Gefahr von Folgeerkrankungen stark reduziert werden.

Kann ich Amlodipin rezeptfrei kaufen?

Tabletten mit dem Wirkstoff Amlodipin sind immer rezeptpflichtig. Da die Calciumantagonisten bei manchen Vorerkrankungen auf keinen Fall eingenommen werden dürfen, müssen sie stets von einem Arzt verordnet werden. Selbst wenn Sie Amlodipin bereits eingenommen haben, darf es im Folgenden nicht frei verkauft werden. Beispielsweise nach einem Herzinfarkt oder bei Verschlechterung einer Herzinsuffizienz ist Amlodipin kontraindiziert. Der Arzt kann dies vor dem erneuten Ausstellen des Rezeptes überprüfen, um Sie nicht durch die Einnahme zu gefährden.

Was ist das Besondere an Amlodipin gegenüber anderen Blutdrucksenkern?

Amlodipin hat im Vergleich zu anderen Calciumantagonisten den Vorteil, dass es aufgrund seiner hohen Halbwertszeit nur einmal täglich eingenommen werden muss. Außerdem ist die Bioverfügbarkeit von Amlodipin sehr hoch, es gelangt also nahezu der gesamte Wirkstoff in die Blutbahn und wird nicht direkt ohne Eintreten der gewünschten Wirkung wieder ausgeschieden.

Weiterhin hat Amlodipin durch seine hohe Selektivität für die Gefäßzellen ein geringes Ausmaß an Nebenwirkungen. Es wirkt also nur minimal an unerwünschten Stellen des Organismus, sondern gelangt gezielt an die Zellen, an denen es den Calciumrezeptor blockieren soll.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Calciumantagonisten ist es bei Herzinsuffizienz nicht kontraindiziert. Dies liegt daran, dass es die Kontraktionskraft des Herzens nicht senkt und deshalb eine bestehende Herzinsuffizienz nicht weiter verschlechtert. Amlodipin kann zusammen mit Betablockern oder manchen anderen Blutdrucksenkern verschrieben werden, um deren Wirkung zu optimieren und auf einer weiteren Ebene der Blutdruckregulation einzugreifen.

Wie wird Amlodipin eingenommen?

Amlodipin wird einmal täglich in einer Dosis von 5 mg bis 10 mg eingenommen. Der Arzt muss unter Umständen die Dosis schrittweise erhöhen, bis die optimale Wirkung erreicht ist. Durch seine lange Halbwertszeit im Blut ist die Wirkung über 24 Stunden konstant, weshalb die Einnahme einmal täglich ausreicht. 

Die Verstoffwechslung von Amlodipin ist nahrungsunabhängig, es kann also zu jeder Uhrzeit eingenommen werden. Diese sollte jeden Tag etwa die gleiche sein, um stets ausreichend hohe Konzentrationen im Blut zu haben und dadurch die Wirkung zu optimieren.

Welche Stoffe sind in Amlodipin enthalten?

In einer Tablette Amlodipin - beispielsweise der Firma HEXAL - liegt die entsprechende Dosis von 5mg bis 10 mg des Wirkstoffes Amlodipin in Form eines Salzes vor. Das sogenannte Amlodipinbesilat ist die genaue Bezeichnung für Amlodipin in Kombination mit dem Salz der Benzolsulfonsäure.

Weitere Bestandteile einer Tablette Amlodipin sind Calcium-Hydrogenphosphat, Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A, Cellulose, Mikrokristallin, Magnesiumstearat.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Amlodipin auftreten?

Zu Beginn der Behandlung kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel und Schläfrigkeit kommen. Durch die Blutdrucksenkung kann es außerdem zu einem schnelleren Herzschlag, der sogenannten reflektorischen Tachykardie kommen. Diese Symptome gehen meist mit längerer Einnahmedauer wieder zurück, wenn der Körper sich an die Blutdrucksenkung gewöhnt hat.

Zu den häufigeren Nebenwirkungen zählt auch die Bildung von Ödemen, besonders an den Knöcheln kann es bei der Einnahme von Amlodipin zu solchen Wassereinlagerungen kommen.

Auch Bauchschmerzen und Magen-Darm-Probleme treten bei etwa einem von 100 Patienten auf. Sollte eines dieser oder ein anderes Problem nach der Einnahme von Amlodipin bei Ihnen neu auftauchen, sprechen Sie dies unbedingt bei Ihrem Arzt an. In diesem Fall wird entweder die Dosis angepasst oder je nach Ausmaß eine Behandlung der Beschwerden angestrebt.

Wann darf Amlodipin nicht eingenommen werden?

Zu den absoluten Kontraindikationen für die Einnahme von Amlodipin gehören eine Unverträglichkeit gegenüber Amlodipin, ähnlichen Stoffen oder Benzolsulfonsäure.

Eine hochgradige Aortenstenose, also eine Verengung der Hauptschlagader, zählt ebenfalls zu den Fällen, in denen Amlodipin nicht eingesetzt werden darf. In diesem Fall ist ein eher hoher Blutdruck nötig, um ausreichend Blut vom Herz in die Hauptschlagader zu pumpen – eine Blutdrucksenkung mit Amlodipin ist hier kontraproduktiv.

Innerhalb von vier Wochen nach einem Herzinfarkt darf Amlodipin ebenfalls nicht eingenommen werden, da in dieser Situation spezielle Medikamente gegeben werden. Weiterhin ist eine starke Einschränkung der Leberfunktion eine Gegenindikation für die Einnahme von Amlodipin. Amlodipin wird in der Leber abgebaut, weshalb bei Leberfunktionsstörungen der Abbau gestört sein kann und die Leber eventuell weiter beschädigt wird.

Es existieren keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Einnahme von Amlodipin während der Schwangerschaft oder Stillzeit. Für die Behandlung eines Bluthochdrucks in diesen Lebensphasen gibt es andere Medikamente, die bevorzugt werden. Bitte sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.


Quellen:

  • Duale Reihe Pharmakologie und Toxikologie, Thieme Verlag, 1. Auflage 2011, Autoren: Karl Heinz Graefe, Werner Lutz, Heinz Böhnisch (S. 491ff., 478-487)
  • Klinische Pharmakologie, Thieme Verlag, 1. Auflage 2005, Hrsg. Martin Wehling (S. 47-51, 56)
  • Duale Reihe Innere Medizin, Thieme Verlag, 3. Auflage 2012, div. Autoren (S. 74)

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