Packung Finasterid 1mg
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Haarausfall, der zu einer frühzeitigen Glatze oder zu Geheimratsecken führt, ist bei Männern weit verbreitet. Finasterid ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel gegen erblich bedingten männlichen Haarausfall (androgenetische Alopezie). Es ist eines von wenigen Präparate mit wissenschaftlich belegter Wirksamkeit.

Finasterid hemmt die Wirkung des männlichen Hormons Dihydrotestosteron (DHT) in der Kopfhaut, indem es das Enzym 5-Alpha-Reduktase hemmt. DHT fördert den Haarausfall und die Ausdünnung der Kopfhaare. Durch die Einnahme von Finasterid wird der frühzeitige Haarausfall effektiv verzögert, da die Wirkung von DHT abgeschwächt wird.

Besuchen Sie unsere Online-Sprechstunde, falls Sie unter Haarausfall leiden. Unsere Ärzte beraten Sie gerne.


28 Tabletten CHF 79.95

Alternative Behandlung mit Propecia möglich.

Was ist Finasterid?

Finasterid ist ein Wirkstoff der gegen androgen-bedingten frühzeitigen Haarausfall eingesetzt wird. Dieser frühzeitige Haarausfall (Alopezie) ist erblich bedingt und zeigt sich oft in Form von kreisrundem Haarausfall. Außerdem findet es bei der Behandlung der benignen Prostatahyperplasie Anwendung.

Bei wie vielen Männern wirkt Finasterid?

In einer Studie mit Männern mit leichtem bis mäßigem Haarausfall im Alter von 18 bis 41 Jahren, die Finasterid über fünf Jahre eingenommen haben, wurde der Haarausfall bei den meisten Männern verlangsamt. Bei mehr als der Hälfte der Männer konnte sogar ein verbessertes Haarwachstum festgestellt werden. Um eine spürbare Wirkung von Finasterid zu erzielen, muss es regelmäßig und langfristig eingenommen werden. Erste Verbesserungen des Haarausfalls wurden nach drei bis sechs Monaten festgestellt. Der Haarwuchs verbesserte sich nach einem Einnahmezeitraum von 2 Jahren.

Wie wirkt Finasterid?

Finasterid ist ein verschreibungspflichtiger Enzym-Hemmer, der bei regelmäßiger Einnahme Haarausfall stoppen kann. Durch die Hemmung der 5-Alpha-Reduktase (Typ-II-5-Alpha-Reduktase) wird der Abbau des männlichen Sexualhormons Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT) verlangsamt. Durch den sinkenden DHT-Spiegel können die Haare in der Kopfhaut ungestört wachsen. Wird Finasterid abgesetzt, steigt die Menge von DHT und das Haarwachstum wird wieder verlangsamt. Somit wird durch langfristige Einnahme von Finasterid der Zeitpunkt des erblichen Haarausfalls nach hinten verschoben.

Was sind die Ursachen von erblich bedingtem Haarausfall?

Die sogenannte androgenetische Alopezie erklärt sich nach heutigem Kenntnisstand durch eine erblich bedingte gesteigerte Empfindlichkeit der Haarfollikel auf das Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Haarfollikel liegen an der Haarwurzel und sind die Stelle, an der Haare wachsen. Liegt eine solche Überempfindlichkeit genetisch bedingt vor, bewirkt DHT an der Haarwurzel einen verkürzten Wachstumszyklus und verstärkten Haarausfall. Zum Stoppen des Haarausfalls gilt es folglich, die Menge an DHT zu senken. Genau das macht Finasterid.

Gibt es Finasterid rezeptfrei?

Nein, der Wirkstoff Finasterid ist in Deutschland, der Schweiz und Österreich verschreibungspflichtig, da er in den Hormonhaushalt eingreift. Aus diesem Grund dürfen nur Ärzte ein Rezept für Finasterid ausstellen. Dieses kann in zertifizierten Online-Apotheken online oder in normalen Apotheken eingelöst werden. In unserer Online-Sprechstunde überprüfen die deutschen Ärzte von DrEd, ob Sie für ein Rezept in Frage kommen. Mit dem Rezept können Sie beispielsweise Finasterid-ratiopharm 1 mg in der Packungsgröße 28 Filmtabletten kaufen.

Dürfen Frauen und Kinder Finasterid einnehmen?

Nein, für Kinder und Frauen ist Finasterid nicht zugelassen. Dennoch konnten aktuelle Studien zeigen, dass Finasterid bei Frauen nach den Wechseljahren, die unter keinem Hyperandrogenismus leiden, Haarausfall vermindern kann. Trotzdem ist weiterhin von der Behandlung von Frauen durch Finasterid abzuraten - vor allem bei Frauen, die schwanger sind. Bei Schwangeren besteht die Gefahr, den Hormonhaushalt des Ungeborenen negativ zu beeinflussen. Somit können Schäden des Kindes nicht ausgeschlossen werden. Da kleinste Mengen des Wirkstoffes auch über die Haut aufgenommen werden können, sollten Schwangere auch keine Finasterid-Tabletten berühren oder zerkleinern.

Wie wird Finasterid dosiert?

Finasterid ist in der Dosierung 1 mg in Deutschland zur Behandlung des männlichen Haarausfalls zugelassen. Nehmen Sie täglich eine Tablette Finasterid 1 mg mit etwas Flüssigkeit ein. Nehmen Sie auf keinen Fall mehrere Tabletten pro Tag ein. Dadurch wird die Wirksamkeit des Arzneimittels nicht erhöht, sondern die Nebenwirkungen werden wahrscheinlicher.

Um den optimalen Effekt durch Finasterid zu erzielen, müssen Sie es regelmäßig über mehrere Monate einnehmen. Wenn Finasterid abgesetzt wird, lässt die Wirkung innerhalb von sechs Monaten nach. Nach etwa 12 Monaten ist der ursprüngliche Zustand der Haare wieder hergestellt.

Wie ist Finasterid zusammengesetzt?

In jeder Tablette Finasterid ist 1 mg Finasterid enthalten. Zudem finden sich folgende Zusatzstoffe (hier am Beispiel Finasterid ratiopharm 1 mg):

Tablettenkern:

  • Lactose-Monohydrat
  • Mikrokristalline Cellulose
  • Vorverkleisterte Maisstärke
  • Macrogolglycerollaurate
  • Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A)
  • Magnesiumstearat (pflanzlich)

Filmüberzug:

  • Hypromellose
  • Titandioxid (E 171)
  • Eisen(III)-oxid (E 172)
  • Eisen(III)-hydroxid-oxid × H2O (E 172)
  • Macrogol (6000)

Sollten Sie gegen einen der Bestandteile allergisch sein, sprechen Sie sich unbedingt vor der Einnahme mit Ihrem Arzt ab.

Welche Nebenwirkungen können von Finasterid hervorgerufen werden?

Sollten Sie Nebenwirkungen während oder nach der Einnahme von Finasterid bemerken, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Zu den gelegentlichen Nebenwirkungen, die bei weniger als einem von 100 Männern auftreten, zählen:

  • vermindertes Verlangen nach Sex (Libidoverlust)
  • Erektionsstörungen
  • Störungen des Samenergusses und verminderte Ejakulatmenge
  • depressive Verstimmung

Weitere Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit sind:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Schwellungen von Lippen, Zunge, Hals und des Gesichts
  • Berührungsempfindlichkeit oder Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie)
  • Hodenschmerzen
  • Herzklopfen
  • Unfruchtbarkeit (bei langfristiger Einnahme und anderen Risikofaktoren zur Unfruchtbarkeit)
  • erhöhte Leberenzyme
  • Erhöhter PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen)

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